Die Urbedürfnisse
Der Schlüssel zum inneren Frieden und eine harmonische Welt
Das Leben hat uns 6 deutlich zu unterscheidende Urbedürfnisse gegeben,
die bei jedem Menschen, in jeder Kultur, mehr oder weniger gleich
sind.
Das Bedürfnis
1- mit seinem eigenen Körper Kontakt zu haben, eine Voraussetzung für
Gesundheit, Vitalität und die Empfindung von Körpergenuss
(Körperbewusstsein).
2- mit seinen Gefühlen Kontakt zu haben, eine Voraussetzung für
Sensibilität, Sinlichkeit und seine Sexualtät mit einem Partner zu
geniessen.
3- seine Berufung (mittels eines Berufes) zu leben, eine Voraussetzung
seine Talente, Fähigkeiten und Kraft zu entwickeln und sich nützlich
zu fühlen in der Welt.
4- sich mit anderen Lebensformen verbunden zu fühlen, eine
Voraussetzung Liebe, Mitgefühl, Schönheit und harmonische Beziehungen
zu empfinden .
5- kreativ zu sein, eine Voraussetzung seine innere Inspiration auf
individuelle Weise zum Ausdruck zu bringen und mit anderen Menschen zu
teilen.
6- Erfahrungen zu sammeln, eine Voraussetzung Einsicht, Weisheit und
Intuition zu entwickeln und Zusammenhänge in einer grösseren Wahrheit
zu entdecken.
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Diese 6 Urbedürfnisse sind gleichzeitig eine Brücke zu einem
spirituellen Seins-Zustand. Jedesmal, wenn das Erleben eines dieser 6
Urbedürfnisse total ist, werden die Grenzen der Persönlichkeit
überstiegen und ist nur noch ein Seins-Zustand von purem Bewusstsein
da. In diesem Zustand ist letztendlich das "Essentielle Bedürfnis"
befriedigt und erst dann haben die 6 Urbedürfnisse und das Ich-bewusstsein keine Bedeutung mehr. Fast alle Weltreligionen haben
diese natürlichen Bedürfnisse verleugnet, weil ihre Gründer sich in
einem Seins-Zustand von purem Bewusstsein befanden, wo diese
Urbedürfnisse nicht mehr existieren. Durch diese Verneinung haben sie
viel Elend und Leiden in die Welt gebracht und ausserdem die
Möglichkeit auf spirituelle Befreiung blockiert. Die Urbedürfnisse
zeigen uns den natürlichen Weg zu Erleuchtung und einer harmonischen
friedlichen Welt.
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Wir werden alle mit diesen Urbedürfnissen geboren. Es ist einfach zu
beobachten, mit wieviel Spass ein Baby seinen Körper entdeckt und
geniesst. Ein Kind hat z.B. ein natürliches Körperbewusstsein, wodurch
viele Funktionen, die mit dem Körper in Verbindung stehen, wie essen,
trinken, schlafen, sich bewegen usw. vermittelt werden ans
Bewusstsein. Ein Kind folgt normalerweise diesen Impulsen und das ist
auch richtig, weil unser Körper seine eigene Weisheit in sich hat,
womit er kräftig und gesund bleibt. Die Eltern mischen sich mit ihren
kulturellen Vorstellungen ständig in diese natürlichen Abläufe ein. So
muss ein Kind sein Tellerchen leer essen, obwohl es keinen Hunger mehr
hat. So muss ein Kind stillsitzen, obwohl es sich gerade bewegen will.
Oder es muss früh ins Bett, obwohl es noch gar nicht müde ist usw,
usw. Auf diese Weise schleichen sich viele Emotionen im
Körperbewusstsein vom Kind ein, wodurch ein "Total im Körper Sein"
ausgeschlossen wird. So geht es mit allen Urbedürfnissen. In der
Pubertät entsteht eine sexuelle Anziehungskraft und das Bedürfnis
hiermit zu experimentieren, aber die Eltern und Lehrer finden die
Kinder noch zu jung für diese Erfahrungen und ausserdem müssen sie
erstmal was Vernünftiges (Schulabschluss) auf die Reihe kriegen, usw.
Warum sind diese Urbedürfnisse so ein Gottesgeschenk? Weil sie unser
Bewusstsein ständig herausfordern im Hier und Jetzt voll anwesend zu
sein und das ist die einzig wahre Spiritualität. Die Urbedürfnisse
sind eine enorme Lebenskraft und wenn diese Kraft unterdrückt oder mit
Emotionen beladen wird, dann verursacht dies tiefen Seelenschmerz und
Lebenszweifel. Diese Lebenskraft wird dann durch das Unterbewusstsein,
das durch diese Verdrängung entsteht, andere Wege suchen dieses Leiden
zu kompensieren und erträglich zu machen. Wir brauchen nur in unsere
westliche Welt zu schauen um zu sehen, welche Formen diese
Kompensation angenommen hat. Unendlicher Konsum und Habgier,
Globalisierung und Ausbeutung der dritten Welt, Umweltverschmutzung,
Imperialismus, Verschwendung von natürlichen Energie-resoursen,
Machtpositionen, Sexferien, Terrorismus und Ölkriege, Schuldenberge
und Versklavung usw. Nur ein Mensch, der selber innerlich leidet, kann
solche Leiden in der Welt verbreiten. Wir leben in einer Lüge und
jeder vernünftige Mensch kann verstehen, dass diese Richtung ein toter
Weg ist. Aber der brennende Punkt ist, dass Vernunft, Logik, Moral,
Gerechtigkeit hier keinen Einfluss haben, weil diese ganze
Lebenseinstellung aus dem emotionalen, unbewussten Bereich entspringt.
Ein Bereich voller Schmerz, weil unsere wirklichen Bedürfnisse seit
unserer Geburt gelenkt und manipuliert, aber nicht gelebt und erfühlt
worden sind.
Sich der Urbedürfnisse bewusst zu sein und sie zu erleben, ist für
jeden Mensch möglich, es kostet kein Geld, keine lange Lehrzeit.
Wohlstand und ein hohes Bankkonto helfen uns dabei nichts. Wir können
mit unserem Geld vieleicht bei den Olympischen Spielen dabei sein,
aber damit wird unser eigenes Körperbewusstsein nicht besser. Wie
können vieleicht Sex kaufen, aber wir können nie eine sexuelle
Verschmelzung mit einer Prostituierten erleben. Wir können ein teures
Gemälde an die Wand hängen, aber damit erfahren wir noch nicht den
schöpferischen Genuss des Künstlers. Wir können uns einen schönen
Garten anlegen lassen, aber nur ein offenes Herz kann eine lebendige
Liebe für die Natur spüren. Wir können unendliches Wissen sammelt,
aber nur ein entspannter Geist kann in Kontakt mit der Essenz der
Dinge kommen. Unsere Seele kann nur Glück erfahren durch wirkliche,
lebendige Erfahrungen, nicht durch halbherzige Kompensationen, die in
negativen Emotionen und Überlebensängste verwurzelt sind. Wenn wir es
schaffen, uns von alten Glaubenssätzen und kulturgebundenen
Lebenskonzepten zu befreien und unsere Urbedürfnisse unkonditioniert
leben und geniessen können, dann erst können wir uns mit dem Ganzen
verbunden fühlen. In dieser Verbundenheit ist es unmöglich zu
akzeptieren, dass z.B. täglich 24 000 Menschen durch Hunger sterben.
Wir können die Welt und seine Krisen nicht getrennt vom menschlichem
Bewusstsein betrachten, weil diese Welt eine Abspiegelung von diesem
Bewusstsein ist.
1998 habe ich den Verein TAO gegründet, mit dem folgenden Ziel:
Entwicklung von innerem Frieden durch Einsicht und Bewusstsein. Wir
wollen dieses Ziel erreichen durch den Bau eines spirituellen
Heilungsparks, worin die Besucher sich durch Spiel und Abenteuer in
Erfahrungsfeldern wieder ihrer Urbedürfnisse bewusst werden und
lernen, diese Bedürfnisse konfliktfrei zu leben und zu geniessen. Für
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